Warum INPUTechnologie? - Ein einzigartiger Weg

Warum ist es eigentlich so wichtig, sich vor Umweltbelastungen zu schützen? Kann sich Elektro-Smog wirklich gesundheitsgefährdend auf meinen Körper auswirken? Und wenn ja, warum und auf welche Art und Weise? Liegt das nicht eh alles an den Genen?

Um diese Fragen zu beantworten, möchten wir Ihnen kurz den Unterschied zwischen der Genetik und der eher unbekannten Epigenetik erklären. Anhand dieser Definitionen wird nämlich deutlich, in wie weit Umweltbelastungen auf unseren Körper wirken und warum wir Prävention als besonders wichtig erachten.

 

Wo liegt der Unterschied zwischen der Genetik und Epigenetik?

Wir beziehen uns in unseren Texten immer wieder auf die Wissenschaft der Epigenetik, was so viel wie „jenseits der Genetik“ bedeutet. Obwohl die Begründung der Epigenetik durch den britischen Biologen Conrad Hal Waddington - zeitgleich mit der Genetik - in die 1940er Jahre fiel, fanden Waddingtons Ideen zu Lebzeiten nicht die Anerkennung, die die Wissenschaft ihnen heute beimisst. Erst in den letzten 20 Jahren kamen seine Denkansätze, durch die Erkenntnisse der evolutionären Entwicklungsbiologie vorangetrieben, zu gebührender Beachtung. Zum besseren Verständnis möchten wir Ihnen den Unterschied zwischen diesen beiden Forschungsrichtungen erklären, da die Epigenetik die wissenschaftliche Grundlage unserer Technologie darstellt.

Als man in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die DNS in den Chromosomen entdeckte, war die Aufregung groß. Schnell glaubte man die biologischen Vorgänge beziehungsweise Zusammenhänge verstanden zu haben und schrieb der DNS die Hauptrolle bei der Vererbung zu. Viele Forscher waren überzeugt davon, dass mit der Entschlüsselung des genetischen Codes die Formel für dauerhafte Gesundheit und ein erfülltes Leben entdeckt worden sein könnte, da die Gene über unser Leben und unsere Gesundheit bestimmen. In ihnen stecken die Informationen, welche wir von Generation zu Generation weitergeben. Würden wir lernen die DNS zu kontrollieren, wären wir nicht länger hilflos der erblichen Programmierung ausgeliefert. Um das Rätsel des Lebens endgültig zu entschlüsseln wurde in den 1980er Jahren das globale Human Genom Projekt initiiert. Die Ernüchterung war jedoch groß, als ein Hauptteil des erwarteten menschlichen Genoms nicht gefunden werden konnte. Als Resultat konnte festgehalten werden, dass über 80% der für den Mensch notwendig erachteten DNS offenbar nicht existiert. Seitdem wissen unsere Wissenschaftler, dass einfache Würmer nur unwesentlich weniger, Mäuse und Ratten sogar nahezu gleich viele Gene wie Menschen besitzen. Dennoch gilt die Theorie der Allmacht der DNS weiterhin als weit verbreitete, wissenschaftlich akzeptierte, Tatsache.

Die relativ unbekannte Wissenschaftsform der Epigenetik bricht mit diesem Dogma. Der Unterschied liegt in der ganzheitlichen Betrachtungsweise. Zu berücksichtigen ist nämlich, dass ein Chromosom nicht nur aus DNS, sondern auch aus anderen Proteinen besteht. Bei genetischen Experimenten werden diese meistens achtlos entsorgt. Doch genau dieser Proteine nahmen sich die Forscher der Epigenetik an. Sie fanden heraus, dass eine quantenphysikalische Wechselwirkung zwischen den Proteinen, welche die Doppelhelix umgeben, und den Genen selbst existiert. Wie eine Schutzfolie schmiegen sich die Proteine um die DNS, wobei die Lesbarkeit der Information dieser Gene maßgeblich von der Durchlässigkeit dieser „Protein-Folie“ abhängt. Die Forscher stellten weiterhin fest, dass die selektiven Bewegungen der Proteine von Signalen aus der Umwelt beeinflusst werden. Die Lebensumstände, wie Ernährung, Lärm oder Stress steuern das Verhalten dieser Proteine ebenso wie biochemische Vorgänge im Körperinneren. Sowohl natürliche, als auch künstliche Strahlung (Elektro-Smog) spielen eine ebenso große Rolle bei den Proteinbewegungen, wie auch die Macht der Gedanken. Es wurde sogar nachgewiesen, dass die persönlichen Gedanken nicht nur das Verhalten der DNS beeinflussen, sondern sogar das Erbgut verändern können. Daher belegt die Epigenetik, dass für die „Steuerung des Lebens“ nicht nur die Gene, sondern eher die umwickelnden „Schutz-Proteine“ ausschlaggebend sind. Somit ist bewiesen, dass unsere Zellsteuerungsprozesse zum großen Teil von Umweltfaktoren beeinflusst werden, wodurch deren Bedeutung für unsere Gesundheit deutlich steigt.

Studien zu quantenphysikalischen Abläufen in der Zelle:

Mehr Studien zu diesem Thema finden Sie hier.

Studien über epigenetische Einflüsse auf die DNA:

Mehr Studien zu diesem Thema finden Sie hier.

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