Artikel & Berichte zum Thema Elektrosmog

 

  • ÖKOTEST UNTERSUCHT BABYFONES

Unser digitaler Alltag bietet viele Vorteile und so sind auch technische Geräte nicht mehr aus unserem privatem und beruflichem Umfeld weg zu denken. Wer nutzt nicht ein Smartphone, Handy, Tablett, oder als junge Eltern auch ein Babyfone.

Diesen Wächter im Kinderzimmer gibt es mit komfortablen Ausstattungen wie Nachtlicht, Videoübertragung und Einschlafliedern, einer hohen Reichweite mit erstklassiger Übertragungsqualität und … - elektromagnetischer Strahlung.

Ökotest hat 16 Geräte untersucht und ist dabei zu erschreckenden Ergebnissen gekommen.

Die meisten Geräte arbeiten nach dem DECT Standard (Schnurlos-Telefon) oder mit der W-LAN Technologie. Teilweise sind sie sogar Dauerstrahler, die ihr Umfeld auch dann belasten, wenn das Baby schläft und die Geräte sich offensichtlich nicht im Leistungsmodus befinden. 12 der Babyfone arbeiten zudem mit einer solch intensiv gepulsten Strahlung, die nach Expertenmeinung die Hirnströme der Kinder verändern und ihr Krebsrisiko erhöhen können.

Einige dieser Geräte erzeugen sogar so hohe Strahlungsintensitäten, wie man sie sonst nur im Umfeld von Mobilfunkmasten findet.

Das Testergebnis fällt dementsprechend erschreckend aus: erbärmlich!

Ökotest bescheinigt den Herstellern, nichts dazugelernt zu haben. Sie würden weder auf die Empfehlungen unzähliger Experten hören, noch das Interesse der Eltern nach größtmöglichem Schutz für ihre Kinder berücksichtigen.

Deshalb empfehlen wir alle Babyfone in nicht durch die INPUTechnologie® informierten Wohnungen und Häusern mit dem INPUT Mobil HF System auszustatten. Das gilt für beide Geräte, denn sie sind auch beide sowohl Sender und Empfänger. Dieser Schutz durch die INPUTechnologie® sollte Eltern, die den Komfort eines Babyfones nutzen wollen, ihre Kinder wert sein.

http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=104913&bernr=07

http://www.shendao.eu/de/produkte/input-einzelloesungen

 

  • Elektrosmog im Mutterleib: Verdreifachtes Asthma-Risiko

Chicago (dapd). Das Asthmarisiko von Kindern ist höher, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft stärkerem und anhaltendem Elektrosmog ausgesetzt waren. Das zeigt eine Langzeit-Studie US-amerikanischer Forscher an 801 werdenden Müttern und ihren Kindern. Als Elektrosmog bezeichnet man niederfrequente elektromagnetische Felder, die durch Stromleitungen oder elektrische Geräte erzeugt werden. Dass diese Felder die Gesundheit von Kindern schon im Mutterleib beeinflussen können, war zuvor nicht bekannt.

In ihrer Untersuchung ermittelten die Forscher über ein tragbares Messgerät, wie stark und lange die Schwangeren dem Elektrosmog in ihrer Umgebung ausgesetzt waren. Nach der Geburt der Kinder verfolgten sie über 13 Jahre hinweg deren gesundheitlichen Werdegang. Das Ergebnis: Kinder stark exponierter Mütter entwickelten drei Mal häufiger Asthma als der Nachwuchs von weniger exponierten Frauen.

Hatte die Mutter bereits mit Atemwegsproblemen zu kämpfen oder war das Kind das Erstgeborene, erhöhte sich dieses Risiko noch weiter. «Dieses Ergebnis unterstützt den Zusammenhang von Asthma mit niederfrequenten Magnetfeldern», sagt Studienleiter De-Kun Li von der Kaiser Permanente Klinik im kalifornischen Oakland. Schwangere Frauen sollten daher versuchen, sich diesen Feldern möglichst wenig auszusetzen. Die magnetische Feldstärke sinke dramatisch mit steigender Entfernung zur Quelle. Der beste Schutz vor Elektrosmog sei daher, Abstand zu halten. Die Ergebnisse der Studie werden online im Fachmagazin «Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine» veröffentlicht.

  • Gesundheitsfolgen von Elektrosmog

Die Wirkung von Elektrosmog auf die Gesundheit ist stark umstritten. Aus früheren Studien gibt es Hinweise, dass niederfrequente Magnetfelder Immunerkrankungen und Krebs fördern. Auch auf die Spermienqualität und das Risiko für Fehlgeburten sollen sie sich auswirken.

Die Allgegenwart elektromagnetischer Felder mache es schwer, deren gesundheitliche Folgen in Alltagssituationen zu ermitteln, sagen die Forscher. Kontrollgruppen ohne jede Exposition gebe es quasi nicht. In ihrer Studie verglichen Li und seine Kollegen daher Schwangere mit hoher und niedrigerer Exposition miteinander.

Die Wissenschaftler konzentrierten sich nur auf den von elektrischen Geräten und Leitungen erzeugten Elektrosmog. Handystrahlung, die eher hochfrequente Felder produziert, wurde nicht berücksichtigt.

Negative Wirkung ist dosisabhängig

«Wir haben in dieser Studie eine klare dosis-abhängige Beziehung zwischen der Belastung der Mütter während der Schwangerschaft und dem Asthmarisiko ihrer Kinder beobachtet», sagt Li. Weil elektromagnetische Felder heute nahezu überall vorkommen, seien diese und andere potenziell negative Auswirkungen auf die Gesundheit ein ernstzunehmendes Problem.

Noch sei eine Bestätigung der Ergebnisse durch weitere Studien nötig. «Aber die Botschaft ist, dass eine Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern nicht gut ist. Wir müssen die negativen Effekte auf die Gesundheit stärker berücksichtigen», sagt Li.

Quelle: http://www.spiegel.de, 02.08.2011

  • Europarat fordert besseren Schutz vor Folgen durch elektro-magnetische Strahlung

Manchmal geschehen wichtige Dinge von der Öffentlichkeit fast unbemerkt. Am 6. Mai 2011 wurde vom zuständigen Ausschuss des Europarates einstimmig eine Resolution verabschiedet, welche ein grundsätzliches Umdenken im Umgang mit elektro-magnetischen Feldern und Wellen fordert. Am 27. Mai 2011 wurde die Resolution 1815 von der Parlamentarischen Versammlung des Europarates angenommen. Die Resolution beinhaltet ein weit reichendes Paket an Forderungen und Empfehlungen für den künftigen Umgang mit so genanntem Elektro-Smog.

Die Experten fordern die Eindämmung der akuten Strahlenbelastung durch die Benutzung von Schnurlos-Technologien wie Handys und DECT Telefonen. Generell sollen die Grenzwerte von hochfrequenter Strahlung z. B. durch die Benutzung von WiFi, WLAN, WIMAX etc. radikal überarbeitet werden. Auch niederfrequente Felder von elektrischen Geräten oder Hochspannungsleitungen sind im Visier der Experten. Zum ersten Mal wird öffentlich gefordert auch die, bisher von der Industrie bestrittenen, biologischen Auswirkungen im nicht thermischen Bereich für die künftigen Standards zu berücksichtigen. Weiter fordert das Gremium Gefahrenhinweise auf sämtlichen elektrischen Geräten, welche Aufschluss über Art und Intensität der abgegebenen Strahlung geben. Überlandleitungen und Elektroinstallationen wie Transformerhäuschen etc. sollen aufgrund ihres Gefahrenpotentials nicht mehr in Wohngebieten gebaut werden dürfen. Die Resolution prangert daneben den mangelnden politischen Willen zur Umsetzung effizienterer Schutzmassnahmen an und warnt vor weiteren Verzögerungen bei der Abwehr der Gesundheitsgefährdung durch elektro-magnetische Wellen und Felder.

Den Gesamtinhalt der Resolution 1815 finden Sie in unserer Übersetzung des englischen Originaltextes auf unserer Webseite.

Link: http://archpedi.ama-assn.org

  • Risiken von EM Feldern für Kinder

Im November 2009 trafen sich ein wissenschaftliches Forum Seletun, Norwegen. Die Wissenschaftler warnten vor den Risiken von EM Feldern speziell für die Entwicklung bei Föten und Kindern. Sie forderten, endlich biologisch basierte Schutzstandards und Grenzwerte einzuführen. Anders könne die öffentliche Gesundheit vor diesen Gefahren nicht geschützt werden.

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21268443

  • Elektrosmog im Inkubator beeinflusst Herzfrequenz von Neugeborenen


Siena – Die starken elektromagnetischen Feldstärken („Elektrosmog“) in Inkubatoren beeinflussen den Herzschlag von Neugeborenen. Einer Studie in den Archives of Diseases in Childhood (2008; dol: 10.1136/adc.2007.132738) zufolge nimmt die Variabilität der Herzfrequenz ab. Ob damit gesundheitliche Risiken verbunden sind, ist unklar.
Inkubatoren sind auf allen neonatologischen Intensivstationen im Einsatz. Ihr Hauptzweck besteht darin, ein Auskühlen von Frühgeborenen zu verhindern. Die Wärme wird durch einen Elektromotor erzeugt, in dessen Umgebung relativ starke elektromagnetische Felder entstehen. Da die Motoren meist in den Inkubator integriert sind, ist die Elektrosmog-Exposition der Kinder recht hoch. Extrem frühgeborene Kinder sind den Feldern häufig über viele Wochen ausgesetzt.
Carlo Bellieni von der Universität Siena in Italien hat die Auswirkungen auf 27 gesunde Neugeborene untersucht, bei denen keine Notwendigkeit für einen Aufenthalt im Inkubator bestand. Die Säuglinge wurden dreimal für fünf Minuten in den Inkubator gelegt. Eine Vergleichsgruppe aus 16 Neugeborenen wurde den typischen Geräuschen der Inkubatoren, nicht aber den elektromagnetischen Feldern ausgesetzt.
Ergebnis: Der Elektrosmog führte zu messbaren Veränderungen auf den Herzschlag, genauer gesagt: Die Variabilität der Herzfrequenz war vermindert. Die Veränderungen waren signifikant, doch ob sie negative Einflüsse auf die Gesundheit von Frühgeborenen haben, ist unklar. Ganz allgemein beschreibt die Herzfrequenzvariabilität die Fähigkeit des Herzens auf äußere Einflüsse zu reagieren. Da die Herzfrequenz durch das Wechselspiel von Sympathikus und Parasympathikus gesteuert wird, ist die Herzfrequenzvariabilität ein Maß für die Funktion des vegetativen Nervensystems.
Bei älteren Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen zeigt eine verminderte Herzfrequenzvariabilität häufig eine verschlechterte Prognose an. In der Regel dürfte der Befund ein Marker und nicht die Ursache der Störung sein. Da die Verminderung der Herzfrequenzvariabilität bei den Neugeborenen reversibel war, dürften bleibende Gesundheitsschäden eher unwahrscheinlich sein. Ausgeschlossen sind sie aber nicht, weshalb Bellieni weitere Studien fordert. Technisch wäre das Problem leicht durch räumliche Trennung von Motoren und Inkubatoren zu beheben. © rme/aerzteblatt.de

Zum Thema: Abstract der Studie in den Archives of Diseases in Childhood

Quelle: Ärzteblatt Februar 2010

  • Une fausse bonne idée

Unter dem Titel „une fausse bonne idée“ (eine falsche gute Idee) wies Remy Prud’homme, emeritierter Professor für Recht und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paris, in einem Bericht in der französischen Zeitschrift Enviro 2B auf Fehler und Gefahren in der Diskussion um die neuen Stromsparlampen hin. Sowohl die CO2 Bilanz als auch die Wirtschaftlichkeit entspräche bei Weitem nicht den Ankündigungen der Industrie und Politik. In gewissen Bereichen schneiden die neuen Leuchtkörper sogar schlechter ab als die alten Glühlampen. Ebenso weist er auf die Gefahren und Probleme bei der Entsorgung der verbrauchten Lampen hin. Als besonders bedenklich befindet er die Nichteinbeziehung der zum Teil besorgniserregenden Resultate der abgegebenen Strahlung der Sparlampen in die Diskussion.

Quelle: Enviro 2B, Ausgabe 04.2009

  • Schwangere und Kinder sollten Abstand zu Induktionsherden einhalten

Induktionsherde arbeiten anders als gewöhnliche Elektroherde. Die Wärme entsteht nicht auf dem Kochfeld, sondern direkt im Topf. Unter einem Glaskeramikkochfeld befindet sich eine Flachspule. Sie wird mit hochfrequentem Wechselstrom gespeist. Dabei entsteht ein magnetisches Wechselfeld. In einem magnetisierbaren Topf auf der Kochstelle bilden sich Wirbelströme im Topfboden. Dieser erhitzt sich dadurch und überträgt die Wärme auf seinen Inhalt.
 Bei Messungen magnetischer Wechselfelder während des Erwärmungsvorganges stellte sich heraus, dass das Magnetfeld bei Induktionsherden nicht höher ist als bei herkömmlichen Kochplatten. Während herkömmliche Elektroherde jedoch mit haushaltsüblichem Wechselstrom von 50 Hz betrieben werden, kann die  Frequenz des Magnetfeldes bei Induktionsherden bis ca. 1000-mal höher liegen. Die gesundheitliche Bedeutung magnetischer Wechselfelder oberhalb von 50 Hz ist wissenschaftlich noch weniger geklärt als für 50-Hz-Felder.
 Wie die Messwerte zeigen, wird der gesetzliche Grenzwert von 100 μT entsprechend der 26. BImSchV generell eingehalten. Dies entspricht der Aussage des Bundesamtes für Strahlenschutz zu Induktionskochfeldern: „Der einschlägige Grenzwert für diese Frequenzen wird dabei weit unterschritten. Vorsicht ist allerdings für Träger von Herzschrittmachern geboten; sie sollten sich bei ihrem Arzt über mögliche Störbeeinflussungen informieren.“
 Aufgrund von Studien, die bei magnetischen Wechselfeldern oberhalb von 0,2 μT eine Zunahme von Kinderleukämie festgestellt haben, rät die Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung IGEF vorläufig von Induktionsherden ab. Zumindest sollten sich Kinder und schwangere Frauen nicht im Nahbereich von eingeschalteten Induktionsherden aufhalten.

Quelle: Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung

  • Stress durch Strom und Strahlung

In der Arbeitsinformation des Energiekonzern RWE war 1984 unter anderem zu lesen, dass die Empfindlichkeit von Nervenzellen bei Wechselspannung im Wesentlichen von der Frequenz abhängt. Die höchste Empfindlichkeit sei im Bereich von ca. 50 Hz (unser Haushaltsstrom) zu verzeichnen.

Quelle: W. Maes, Stress durch Strom und Strahlung, S. 22

  •  Per Straßenlaterne ins Internet

Quelle: Westdeutsche Zeitung Krefeld,  26.11.09 → Link zur PDF

  • Daily Mail – Energiesparlampen: eine Gefahr für Epileptiker

Englische Quelle: Daily Mail - von Eleanor Mayne, 23.06.07  → Link zum PDF

Deutsche Quelle: Bürgerwelle Schweiz, 03.07.07 - Übersetzung des englischen Artikels → Link zur PDF

 

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